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10.11.2017, 17:07

„Hallo Jamaika: Neue Agrar­poli­tik jetzt!“

zur Abstimmung

Die industrielle Land­wirt­schaft ist die größte Be­dro­hung für unsere heimi­sche Natur. Sie ver­nich­tet den Lebens­raum vieler Tier- und Pflan­zen­arten. Und sie ge­fähr­det durch den mas­si­ven Ein­satz von Pesti­ziden und Dünge­mitteln auch unsere eige­nen Lebens­grund­lagen.

Unter dem Motto „Hallo Jamaika: Neue Agrar­poli­tik jetzt!“ haben Sie jetzt auf www.NABU.de/neueAgrarpolitik die Mög­lich­keit, sich für eine faire, ge­sun­de und natur­ver­träg­liche Land­wirt­schaft ein­zu­setzen. ...

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Bau unserer ersten Eisvogelbrutwand

Bau der ersten Eisvogelbrutwand des NABU Kaiserslautern und Umgebung an der Lauter
Bau der Eisvogelbrutwand

Am 30.03.2013 war es dann soweit. Frank hatte die Kästen und die Frontplatte vorbereitet, das Wetter machte mit und so haben wir (Frank, Peter, Philipp, Jakob und Jürgen) uns um 10 Uhr im Lautertal zum Aufbau der ersten künstlichen Eisvogelbrutwand an der Lauter getroffen.

Gerade als wir überlegten, wie wir alle Werkzeuge und die Wanne voll Lehm zum ausgewählten Uferstück transportieren wollten, kam ein freundlicher Mann mit Traktor und Anhänger vorbei um im Wald Brennholz zu holen. Höflich angefragt war er sofort bereit mit seinem Traktor unser Material ans Ziel zu bringen. Vielen Dank!

Auch der Aufbau am Ufer verlief genau so, wie wir es geplant hatten. Der Boden war sehr weich und die Erdarbeiten gingen sehr problemlos. Lediglich zum Auffüllen mussten wir etwas im Umfeld nach zusätzlicher Erde suchen.

Fertige Eisvogelbrutwand des NABU Kaiserslautern und Umgebung an der Lauter
Fertige Eisvogelbrutwand

Wie Sie sehen sind zwei Brutröhren auf- und eingebaut. Der Eisvogel brütet häufig in Schachtelbruten, bei denen das neue Gelege bereits in unmittelbarer Nähe begonnen wird, während die erste Brut noch gar nicht ausgeflogen ist. Wir haben auch die Hoffnung, dass die Brutwand so vom Eisvogel eher wahrgenommen und vielleicht auch besser angenommen wird. Als Ergänzung zur Bauanleitung nach Rolf Thiemann (www.naturschutzberater.de) haben wir vorne eine Stützkonstruktion aus drei verzinkten Weinbaupfählen eingebaut. Die Kästen liegen auf dem Querholm und die Frontplatte ist oben an den tief eingeschlagenen Stangen befestigt. Dies soll ein Absinken oder nach vorne Kippen verhindern.

Der ganze Haufen wurde noch etwas getarnt und bepflanzt. Nun warten wir auf das erste Eisvogelpaar und hoffen bereits in 2013 auf eine erste, erfolgreiche Brutsaison in unseren Höhlen.

 

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